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Hier ein paar allgemeine Hinweise, damit eure Kaninchen sich bei Euch so wohl wie möglich fühlen.


Der Stall
Für einen saugfähigen Untergrund im Stall sorgt am besten eine 3-4 cm hohe Schicht
Holzspaneinstreu. Darauf kommt dann Stroh, je nach Jahreszeit mehr oder weniger, im Winter sehr
viel, denn es isoliert und hält die Kaninchen warm.


Das Futter
Bis zum Alter von etwa 9 Monaten sollte Berkel Blue gefüttert werden, um Darmproblemen wie
Kokzidiose vorzubeugen. Dieses Futter kann zu gleichen Teilen mit Berkel Getreide-Kräuter-Mix
gemischt werden, man erhält ein gesundes Futter, das von den Kaninchen gern gefressen wird.
Ausgewachsenen Kaninchen genügt auch Berkel Kräuter oder Berkel Kräuter Light als Trockenfutter.
Dieses kann auch wieder mit Getreide-Kräuter-Mix und Luzernen gemischt werden um das Futter
attraktiver zu gestalten.
Heu und Wasser muss den Kaninchen IMMER zur Verfügung stehen.
Am besten wird das Heu in einer Heuraufe gereicht, da es sonst schnell am Boden vertreten wird.
Ausgewachsenen Tieren reicht in den warmen Monaten Heu und Frischfutter, auf Trockenfutter kann
verzichtet werden, wenn ausreichend Frischfutter bereitgestellt wird.
Im Herbst sollte wieder angefangen werden Trockenfutter zu füttern, um Fettpolster für den kalten
Winter aufbauen zu können.
Bei Frischfutter ist zunächst zu beachten, dass sich die Tiere an alles Neue sehr sehr langsam
gewöhnen müssen. Am besten gibt man Ihnen erstmal ein sehr sehr kleines Stück (2x2 cm) und
steigert es dann langsam, wenn das Kaninchen es vertragen hat, also keinen Durchfall oder ähnliches
bekommen hat.
Das wichtigste Frischfutter in den Sommermonaten ist Wiese.
Ich schreibe Wiese und nicht Gras,
denn am besten stellt man dem Kaninchen alles zur Verfügung was die Wiese hergibt. Die Tiere
suchen sich dann das raus, was ihr Körper gerade braucht und was Ihnen schmeckt. Der Idealfall ist
natürlich ein Freigehege, wo die Tiere sich selber von der Wiese picken können was sie wollen.
Über Wiese hinaus, besonders in den kälteren Monaten kann man jede Menge Äpfel, Möhren und
Kohl füttern. Gerade bei Kohl muss man sehr vorsichtig sein und die Kaninchen sehr sehr langsam
daran gewöhnen, da Kohl stark blähend wirkt. Haben sich die Tiere daran gewöhnt können sie gar
nicht genug davon kriegen. Gerade im Winter ist der saftige Kohl eine willkommene Abwechslung.
Von sehr süßen Früchten sollte man absehen, da diese zuviel Zucker enthalten, der die Zähne
schädigt.
Ab und zu EINE Erdbeere ist nicht schlimm, aber nicht regelmäßig.
Reste aus der Küche werden gern genommen, z.B. Salat, sollte aber nicht den Hauptanteil der
Nahrung ausmachen. Viele Kräuter sind sehr gesund und werden gern verzehrt (z.B.
Petersilienstengel).
Verschiedene Zweige können verfüttert werden, z.B. alle Obstbäume, Birke, Weide, oder auch
Sträucher wie Himbeere und Brombeere.

Einen Händler in Ihrer Nähe finden Sie unter: http://www.berkel-futter.de/index.php/haendler.html
Sollte kein Händler in Ihrer Nähe sein können Sie das Futter auch online bestellen unter: https://www.bibo-natur.de/

Die Impfungen
Die Kaninchen sollten einmal im Jahr gegen RHD und Myxomatose geimpft werden. Die Jungtiere
haben solange sie Muttermilch trinken und etwas Zeit darüber hinaus den Impfschutz der Mutter.
Danach kann geimpft werden, ab ca. 3-4 Monaten.


Die Kastration bei Rammlern
Der Rammler kann etwa ab einem Alter von 3 Monaten kastriert werden. Manche Tierärzte führen
eine so genannte Frühkastration durch. Diese wäre noch besser als eine normale Kastration.
Wir empfehlen immer eine Frühkastration.

 


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